Beiträge vom Oktober, 2010

Es gibt immer einen Anfang

Dienstag, 19. Oktober 2010 15:38

Du bist im Hamsterrad gefangen und läufst und läufst und schnappst nach Atem und weißt nicht wofür. Du funktionierst, erfüllst die Erwartungen Dritter oder der öffentlichen Meinung. Du handelst automatisch, so wie deine Sozialisierung das vorgibt. Du funktionierst ohne eigentliches Interesse an deiner Arbeit, weil die dein Interesse nicht verdient. Du arbeitest schon lange nicht mehr, du gehst auf Arbeit. Das ist ein Unterschied. Du gehst früh aus dem Haus, kommst abends spät nach Hause, du isst, du schläfst und du gehst morgens wieder den gleichen Weg in die Beliebigkeit. Und wofür? Für goldene Lichtschalter in der Vorstandsetage? Oder braucht dein Ego die vorzeitige Denkmalsetzung ?Und in der Sanduhr fließt der Sand nach unten. Dann siehst du ein Metermaß. Bei 80cm liegt die durchschnittliche Lebenserwartung und du hältst den Finger an die Stelle deines Alters. Wieviel ist schon vorüber und wieviel bleibt noch?Dabei brauchst du doch gar nichts von allem Unnützen, das dir der Markt an Scheinbedürfnissen vorgaukelt. Du hast doch alles, was Du nicht brauchst. Und für das, das dir wirklich fehlt hast du keine Zeit. Es gibt nur einen Schluss.SchlussRaus aus dem Tretrad. Kein Geld mehr auf deinen Sarg. Kauf dir frei verfügbare Zeit und du bist alle Zeit frei verfügbar. Verfügbar für Deine eigenen Wünsche und Talente, verfügbar für Freunde und Familie. Lebe deinen Traum, solange Zeit noch ist.

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artVOGTLAND – Kunstmesse bereichert Kulturszene

Sonntag, 17. Oktober 2010 13:17

Die artVOGTLAND ist eine interessante Bereicherung der Kulturszene im Vogtland. Bereits zum zweiten Mal hat die Kunstmesse stattgefunden und ihre Fortführung im nächsten Jahr ist in Aussicht gestellt.Unter Leitung des Ideengebers Andreas Claviez versammelte sich eine sehr vielschichtige Künstlergruppe im Ambiente des im Backsteinbaus der Sternquell-Brauerei. Rund dreißig Kunstschaffende verschiedener Genres und Arbeitsweisen der bildenden Kunst waren mit ihren Werken vertreten.Leider hielt sich die Besucherzahl in Grenzen. „Wir sind dennoch nicht unzufrieden, denn es geht ja nur zu einem Teil darum, möglichst viele Besucher zu zählen. Wichtig ist genauso, dass  Künstler und potenzielle Käufer ihrer Kunst sich finden und natürlich, dass die Künstler auch untereinander in Kontakt kommen“, sagt Christian Pöllmann von der veranstaltenden Agentur ad astra-Projekt. Seine Feststellung, dass die vogtländischen Künstler ein wenig “im eigenen Saft schmoren” führt zu einem Plädoyer für eine verstärkte Vernetzung verschiedener Aktivitäten. Dies wäre zu begrüßen und im Sinne des Anliegens der machWERKstatt.

Thema: Das Umland | Kommentare (0) | Autor: admin