Zum Selbstverständnis

Mittwoch, 10. November 2010 12:04

Was weckt eigentlich die Neugier beim Besuch von Plattformen, auf denen Besonderes angeboten wird? Keine Massenware, sondern Kunst und Kunsthandwerk, kultiviertes Steckenpferd, handwerklich Meisterliches, auch aus der Hand von ganz normalen Menschen oder besonders kreative Ideen, die einfach in die Tat umgesetzt wurden.Sicher das vorgestellte Produkt, das da geeignet ist, als Unikat ein exquisites Geschenk abzugeben oder dem eigenen Drang nach Außergewöhnlichem zu genügen.  Aber mehr noch die Menschen, die dahinterstehen. Diejenigen, die brennen für Ihre Idee, die ihren Traum leben wollen, die sich nicht einengen lassen in ein Korsett von ökonomischen Erwartungen. Deshalb will die machWERKstatt nicht nur einen Weg bieten, die Ergebnisse solchen kreativen Bestrebens einem interessierten Kreis anzubieten, sondern vornehmlich auch die Menschen vorstellen, die hinter den Machwerken stehen. Und sie will eine Plattform bieten, die den Grad der Vernetzung erhöhen hilft. Denn das Netz lebt von Vernetzung. Und gefunden wird nur, wer zu finden ist. Der Weg entwickelt sich beim Gehen. Unser BLOG soll dabei helfen, genauso wir das Linkverzeichnis und natürlich die angebotenenen Artikel selbst. Vielleicht hilft die machWERKstatt ein wenig, die Produkte den Bekanntheitsgrad zu erhöhen, Kontakte zu knüpfen oder einfach Interessantes zu erfahren.

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Töpfermarkt 2011 in Auerbach

Montag, 29. August 2011 14:22

 

 

Der traditionelle Töpfermarkt in Auerbach wurde am Wochenende zum Anziehungspunkt tausender Freunde handgemachter Keramik. Fast sechzig Handwerker aus der ganzen Bundesrepublik präsentierten dabei  Töpferkunst in allen Stilrichtungen. Umrahmt wurde der Markt von erstklassiger Jazzmusik.  Bei bestem Wetter und beachtlichen Temperaturen war der Markt gut besucht. Für alle Geschmäcker war Passendes zu finden. Vorwiegend klassische Produkte des Töpferhandwerks beherrschten die Angebote.  Für Freunde interessanter und pfiffiger Keramik-Ideen war der Fundus eher eingeschränkt. Dennoch fand man in diesem Genre interassante Angebote. Vor allen die lustigen Motive der kreativen Anbieter gefielen.
Den musikalischen Höhepunkt erreichte der Töpfermarkt mit dem Auftritt einer jungen Frau mit Harfe. Was Marie-Marie aus München auf die Auerbacher Bühnenbretter legte, zog die Besucher in ihrenb bann. Alle lauschten den fantastischen Klängen und dem Gesang der Künstlerin. Marie-Marie spielte auf ihrer Elektro-Harfe schillernden, einfühlsamen Jazz. Zusätzlich begleitet von Bass und Drums, kreierte sie Songs mit eingängigen, phantasievollen Melodien.

 

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In Weimar entdeckt

Mittwoch, 24. August 2011 21:45


Ein interessantes Projekt in der Innenstadt von Weimar versucht das Prinzip der Präsentation der Produkte in Kooperation. Ein Zusammenschluss von Künstlern und Kunsthandwerkernd betreibt  gemeinsam einen Laden.

Neben dem Verkauf der Objekte werden die Räumlichkeiten genutzt um interessierten Menschen Einblick in Materialkunde und Entstehen der Produkte zu geben. Anfertigungswünsche werden gerne entgegengenommen.
Die Betreiber verstehen sich als Forum. Im Laden werden auch Arbeiten anderer Künstler und Kunsthandwerker verkauft.

Ebenso wird Raum für Ausstellungen, Workshops, Lesungen, Seminare, zum Gedankenaustausch und als Informationsbörse geboten.
Gutes Kunsthandwerk in einem Raum der Leichtigkeit und Schönheit zu verkaufen und dabei marktwirtschaftlich orientiert zu handeln ist das Anliegen der Betreiber. Machwerkstatt wünscht nachhaltigen Erfolg.

www.unikat-einladen.de

(Die Verwendung des Logos wurde von den Urhebern gestattet.)

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Anleitung für Bausatz Windspiel (Beispielanleitung)

Donnerstag, 3. Februar 2011 17:48

So soll des Windspiel aussehen.

Und so wird es gemacht.

Element aufhängen und verknoten. Bast nach oben genügend lang.

Hinweis:

Anstelle von Naturbast lieber eine dünne Hanfschnur verwenden. Im Außenbereich verwittert Bast und nach einer gewissen Zeit sind die Teile einfach abgefallen.

Weitere Gestaltungselemente befestigen. Dafür sind auch formschöne Fundstücke aus der Natur geeignet.
An beiden Enden Löcher für Bastaufhängung bohren.

Eine Bohrung von 3,2 mm hat sich als günstig erwiesen.

Bast von unten durchführen.
Streichholz wie abgebildet spitz auslaufend trennen.
Streichholz wie abgebildet mit etwas Leim versehen.
Mit dem Streicholz von oben den Bast in der Bohrung verklemmen.
Auf diese Weise das zweite Teilelement anfertigen, ausrichten und anbringen.
Nach Aushärten des Leimes das Streichholz abzwicken.
Reste mit einem scharfen Messer bündig abschneiden.
Teilelement zum Anbringen der Aufhängung im Gleichgewicht ausmitteln und Bohrung anzeichnen.
Bohrung entsprechend der Schnurdicke von oben ausführen. Schnur einziehen und mit Streichholz verleimen.
Alle Teilelemente am oberen Holz ausrichten und Bohrungen anzeichnen.
Dann Bohren und die Aufhängung wie vorher beschrieben anbringen.

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GEMA: Bösewichter haben keine Lieder

Mittwoch, 12. Januar 2011 9:13

„Wo man singet, lass dich ruhig nieder,Ohne Furcht, was man im Lande glaubt;Wo man singet, wird kein Mensch beraubt;Bösewichter haben keine Lieder.“

Der vielgehörte Modeschrei der Politik nach Investitionen in die Bildung als Chance für die Zukunft wird wieder einmal von der Realität ad absurdum geführt. Alles hat seinen Preis. Was soll die Förderung fröhlicher Kindergesänge? Kohle muss her, egal wie.Und wenn es ein Volkslied ist, das dem Volk gehören sollte? Papperlapapp. Irgendjemand hat die Rechte am Volksgut erworben. Und dann: Kasse bitte.Und wenn Du nicht zahlst, dann brauch ich Gewalt. Was soll auch die Singerei von Kindern in der Öffentlichkeit. Wer nicht zahlen kann, soll auch nicht singen. Und alte Leute erfreuen ohne Gegenleistung, das geht schon gar nicht. Raus mit der Singkultur aus den  Kindergärten. Johann Gottfried Seume hatte 1804 schon recht mit seinem Gedicht. Bösewichter haben keine Lieder. Und wer in der Gesellschaft vorwärtskommen will, muss ein solcher sein und braucht auch keine Lieder. Das ist echte Vorbereitung auf das Leben, Ellenbogen stärken und nicht die fröhliche Gesangsduselei. Frühförderung eben.

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Das mit den guten Vorsätzen

Mittwoch, 5. Januar 2011 8:48

Die Schlange wird  als Symbol der Verführung seit biblischen Zeiten bemüht.  Als nunmehr die obligatorische Entscheidung für die aktuellen guten Vorsätze 2011 anstand, fiel dieses Bild vom Sommer in die Hände.  “Reduziere Deinen Bierkonsum”, scheint es zu schreien.  “Schaffst Du sowieso nicht”, zeigt die Natter an. Was nun? Sehen wir es mit Jaques, dem Fatalisten. Es wird so oder so, vorbestimmt ist es allemal! Also gehen wir das Jahr an, es wird sich zeigen, was es bringt. Prost!

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Es gibt immer einen Anfang

Dienstag, 19. Oktober 2010 15:38

Du bist im Hamsterrad gefangen und läufst und läufst und schnappst nach Atem und weißt nicht wofür. Du funktionierst, erfüllst die Erwartungen Dritter oder der öffentlichen Meinung. Du handelst automatisch, so wie deine Sozialisierung das vorgibt. Du funktionierst ohne eigentliches Interesse an deiner Arbeit, weil die dein Interesse nicht verdient. Du arbeitest schon lange nicht mehr, du gehst auf Arbeit. Das ist ein Unterschied. Du gehst früh aus dem Haus, kommst abends spät nach Hause, du isst, du schläfst und du gehst morgens wieder den gleichen Weg in die Beliebigkeit. Und wofür? Für goldene Lichtschalter in der Vorstandsetage? Oder braucht dein Ego die vorzeitige Denkmalsetzung ?Und in der Sanduhr fließt der Sand nach unten. Dann siehst du ein Metermaß. Bei 80cm liegt die durchschnittliche Lebenserwartung und du hältst den Finger an die Stelle deines Alters. Wieviel ist schon vorüber und wieviel bleibt noch?Dabei brauchst du doch gar nichts von allem Unnützen, das dir der Markt an Scheinbedürfnissen vorgaukelt. Du hast doch alles, was Du nicht brauchst. Und für das, das dir wirklich fehlt hast du keine Zeit. Es gibt nur einen Schluss.SchlussRaus aus dem Tretrad. Kein Geld mehr auf deinen Sarg. Kauf dir frei verfügbare Zeit und du bist alle Zeit frei verfügbar. Verfügbar für Deine eigenen Wünsche und Talente, verfügbar für Freunde und Familie. Lebe deinen Traum, solange Zeit noch ist.

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artVOGTLAND – Kunstmesse bereichert Kulturszene

Sonntag, 17. Oktober 2010 13:17

Die artVOGTLAND ist eine interessante Bereicherung der Kulturszene im Vogtland. Bereits zum zweiten Mal hat die Kunstmesse stattgefunden und ihre Fortführung im nächsten Jahr ist in Aussicht gestellt.Unter Leitung des Ideengebers Andreas Claviez versammelte sich eine sehr vielschichtige Künstlergruppe im Ambiente des im Backsteinbaus der Sternquell-Brauerei. Rund dreißig Kunstschaffende verschiedener Genres und Arbeitsweisen der bildenden Kunst waren mit ihren Werken vertreten.Leider hielt sich die Besucherzahl in Grenzen. „Wir sind dennoch nicht unzufrieden, denn es geht ja nur zu einem Teil darum, möglichst viele Besucher zu zählen. Wichtig ist genauso, dass  Künstler und potenzielle Käufer ihrer Kunst sich finden und natürlich, dass die Künstler auch untereinander in Kontakt kommen“, sagt Christian Pöllmann von der veranstaltenden Agentur ad astra-Projekt. Seine Feststellung, dass die vogtländischen Künstler ein wenig “im eigenen Saft schmoren” führt zu einem Plädoyer für eine verstärkte Vernetzung verschiedener Aktivitäten. Dies wäre zu begrüßen und im Sinne des Anliegens der machWERKstatt.

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Neo Rauch verkauft nicht in der Machwerkstatt

Mittwoch, 19. Mai 2010 9:04


Wie  nun jüngst verlautet, wird Neo Rauch seine Werke nicht in der Machwerkstatt verkaufen.Trotz großer Hoffnung unserer Kunden, auf diesem Wege einen Neo Rauch erstehen zu können, hat sich dieser Wunsch als trügerisch erwiesen. Das Finanzvolumen unseres Portals erlaubt es nicht, diese Werke zum Sonderpreis anzubieten. Damit bleibt den Freunden des Künstlers nur der Weg über übliche  Auktionshäuser. Die Nachricht löste Trauer und Enttäuschung aus, weil nun auch dieser Weg erschwert wird, die Ersparnisse über die Inflationsgefahr hinaus zu retten.

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Erik Seidel

Dienstag, 18. Mai 2010 19:39

Seidels Arbeiten leben vom Charme der Wiederholung mit Variation, im für Künstler, Galeristen und Kunstfreund gleichermaßen spannenden Brennpunkt von Unikat, Auflage und Kleinserie.Für Erik Seidel heißt das, sich an einem Thema zu reiben, zu dem eine Folge eigenständiger Blätter in kleiner Auflage entsteht. Bisher sind fast alle seine Drucke so entstanden. Seidel erschließt sich den Stoff in der Auseinandersetzung über mehrere Blätter, von denen aber jedes einzelne, aus dem Zusammenhang der Nachbarblätter herausgelöst, seine eigene Geschichte erzählt.Erik Seidels Holzschnitte übersetzen den Umriss von architektonischen Elementen und Zeugen der Industrialisierung, von Technik, Strom, Geschwindigkeit aus ihrem eigentlich räumlichen Verschachtelungen und Verzweigungen in der Fläche.Der Blick im Gegenlicht auf griechische Tempel, ungewöhnliche Achsen für die Betrachtung des Kölner Dom und das Weglassen, das schlichte Übersehen einer Menge Binnenstrukturen und Details, ergibt eine neue Übersicht. Aufgeräumte Umrisse erzeugen neue Innenräume.Aus REDEN ÜBER KUNST Ulrike Meier Kunsthistorikerin Weimar Februar 2004

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